Ausphasung von Fluoreszenzlampen

In den nächsten 2 Jahren werden einige Leuchtmittel verboten. Das bedeutet, dass diese nicht mehr produziert werden dürfen und in einem 2. Schritt auch nicht mehr verkauft werden dürfen. Gerade bei Sanierungen von Gebäuden und Renovationen muss daher der Beleuchtung besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit der Eigentümer nicht in 3-4 Jahren unerfreuliche Überraschungen erlebt. Eine gute News gibt es doch: Bereits verbaute Leuchtmittel müssen nicht umgerüstet werden.


Das sagt das Bundesamt für Energie
Ab dem 24. Februar 2023 dürfen unter anderem Kompaktleuchtstofflampen nicht mehr in Verkehr gebracht werden, und ab dem 24. August 2023 T8-Leuchtstoffröhren in allen Längen (stabförmige Leuchtstofflampen mit 26 mm Durchmesser) und T5-Leuchtstoffröhren (16 mm Durchmesser). Diese Regelungen beruhen auf einem Entscheid der EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, die die Schweiz so ebenfalls übernimmt.

 

Seit 1. September 2021 sind folgende Leuchtmittel verboten:

● Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät, sogenannte «Sparlampen».
● Hochvolthalogenlampen linear R7s >2’700lm ~ca.140W
● Niedervolthalogenlampen mit Reflektor

 

Ab 1. September 2023 kommen folgende dazu:

● Lineare Leuchtstofflampen T8 (600/1200/1500mm)
● Lineare Leuchtstofflampen T5 (600/900/1200/1500mm)
● Hochvolthalogenlampen mit Sockel G9
● Niedervolthalogenlampen mit Sockel G4 u. GY6.35

 

Ausphasung_Lichtquellen

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Der Autor


Mario Lehmann

Projektleiter Elektroinstallation


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