Wenn die Feuerwehr ruft

Der Pikettdienst der EW Höfe AG leistet seinen Einsatz 24 Stunden am
Tag und 365 Tage im Jahr für Privatpersonen und Gewerbe im Bezirk und
darüber hinaus. Schon viele waren froh um den Service, vor allem abends
oder am Wochenende. Besonders wichtig ist der Pikettdienst für die Feuerwehr.

Es raucht oder knistert bei der Benutzung von elektrischen Geräten oder im Bereich von Steckdosen im Privathaushalt. Plötzlich geht das Licht aus und der Strom ist weg. Oder die Tiefkühltruhe eines Restaurants steigt aus. Es ist aber abends nach 18.00 Uhr, Wochenende oder Feiertag. Zum Glück gibt es im Bezirk Höfe für solche Fälle den Pikettdienst der EW Höfe: jahrein, jahraus – 24 Stunden 7 Tage. Die Pikettdienstleistenden rücken aus für Notfälle bei Stromnetz und Elektroinstallationen, aber auch im Gas- und Telekombereich oder wenn Feuerwehr oder Polizei rufen.

Professionell organisiert
Der Pikettdienst der Elektroinstallation leistet mit seinen durchschnittlich 90 bis 100 Einsätzen pro Jahr einen unentbehrlichen Dienst an die Allgemeinheit. Der gesamte Pikettdienst ist professionell organisiert mit zentraler Meldestelle und einheitlicher Einsatzroutine: Die Meldestelle (Telefonnummer siehe Box) nimmt die Anrufe entgegen, entscheidet, welcher Bereich gerufen werden muss, und löst den Alarm über den entsprechenden Pager aus. Der Pikettdienstleistende der EW Höfe meldet sich umgehend bei der zentralen Meldestelle und erhält die Kontaktangaben des Kunden. Die EW Höfe hat das Ziel, so rasch als möglich beim Kunden vor Ort zu ein oder sein Problem telefonisch lösen zu können. «Wir bemühen uns um kurze Reaktionszeiten und eine schnelle Störungsbebung durch unsere Spezialisten», sagt Marco Schrepfer, Geschäftsbereichsleiter Elektroinstallation bei der EW Höfe und Geschäftsleitungsmitglied. Insgesamt leisten von Montag bis Montag wöchentlich fünf

Personen Bereitschaft für den Pikettdienst. Das ist jeweils ein Mitglied der Geschäftsleitung oder des Kaders für die Pikettleitung und zur Unterstützung und je ein Spezialist, der Einsatz leistet für die Bereiche Stromnetz, Telekomnetz, Elektroinstallation, Gasnetz. Sie alle tragen für die Dauer
ihrer Einsatzbereitschaft den Pager auf sich. «Diese Einsatzbereitschaft wird natürlich entsprechend angemessen und zusätzlich entlöhnt», sagt Schrepfer. «Damit leisten wir einen
Dienst an die Allgemeinheit. Denn wir sind die einzigen im
Bezirk Höfe, die einen Rund-um-die-Uhr-Pikettdienst anbieten. Wir werden inklusive der Piketteinsätze für den Telekombereich rund 400-mal im Jahr gerufen und bieten
damit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks eine hohe Versorgungsqualität.» Und wofür werden die Spezalisten gerufen? «Herausgesprungene Haussicherungen, umgelegte Fehlerstrom-Schutzschalter, Lichtausfall, Telekomstörungen – das sind die hauptsächlichsten Fälle», zählt Schrepfer auf. «Typisches Beispiel: Man hat am Wochenende Besuch zum Raclette-Essen, schliesst zwei Racletteöfen an eine Steckdose an und schon gibt es eine elektrische Überlastung, die Sicherung springt heraus und die Steckdose ist womöglich noch durchgebrannt.»

Im Einsatz für Blaulichtorganisation
Bedarf für den Pikettdienst der EW Höfe besteht auch bei den Blaulichtorganisationen. In den meisten Fällen werden die Spezialisten bei Bränden und Überflutungen von der Feuerwehr gerufen. Dabei geht es um den Schutz der Feuerwehrpersonen beim Löschen des Brandes oder wenn sie in einem gefluteten Keller ins Wasser stehen müssen, das ein hervorragender Leiter für
Strom ist. Oft rücken dann der Bereitschaftsdienstleistende vom Stromnetz und der von der Elektroinstallation gemeinsam aus. Im Jahr geschieht dies zwischen zweibis dreimal. Die Feuerwehr der Gemeinde Freienbach (Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon) arbeitet dabei ausschliesslich mit der EW Höfe zusammen. «Wir rufen ausschliesslich den Pikettdienst der EW Höfe, wenn Einsatzstellen stromlos gemacht werden sollen. Dasselbe gilt beim Gas. Denn als Besitzerin und Betreiberin der Strom- und Gasnetze hat sie das entsprechende Wissen darüber und die entsprechenden Fachleute. Auch diejenigen für elektrische Anlagen», erklärt Patrick Merlé, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon (siehe auch Interview auf Seite 8). Etwas weniger oft wird der Pikettdienst auch von der Polizei gerufen. Dies betrifft meistens Unfälle, bei denen Kandelaber oder Inselpfosten angefahren werden und damit Stromkabel freiliegen. Diese müssen vom Pikettdienst der EW Höfe isoliert werden. Mit den Einsätzen für die Blaulichtorganisationen erbringt der Pikettdienst eine essenzielle und unentbehrliche Dienstleistung für den Bezirk.

Feuerwehr der Gemeinde Freienbach
Die Feuerwehr Freienbach ist eine Orts- und Stützpunktfeuerwehr sowie Chemiewehr. Stützpunktfeuerwehr bedeutet, dass sie zusätzliche Hilfe im originären Einsatz und bei der Ölwehr leistet und für die Strassenrettung auf dem Kantons- und Nationalstrassennetz der Bezirke March und Höfe eingesetzt wird. Sie verfügt über den entsprechend grösseren Fahrzeugpark mit Spezialeinsatzfahrzeugen. Sie ist freiwillig organisiert mit rund 80 Feuerwehrmännern und -frauen. Fünf Pikettgruppen stellen die Einsatzbereitschaft während des ganzen Jahres sicher. Geübt wird regelmässig und die Feuerwehrpersonen nehmen auch an
externen Aus- und Weiterbildungen teil. Wichtig für die reibungslose Zusammenarbeit bei den Einsätzen sind die kollegialen Beziehungen im Team. Sie werden mit Vereinsanlässen und Ausflügen gepflegt.

 

Piketteinsätze im Jahr 2021  
Gesamt 373
Strom 29
Elektroinstallation 105
Gas 7
Telekom/Höfner Internet 232
Feuerwehr 3
Nach 18.00 Uhr 153
Am Wochenende 109

 


Der Autor


Marco Schrepfer

Geschäftsbereichsleiter Elektroinstallation / Mitglied der Geschäftsleitung


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